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  • Bericht vom Impulstag

    Guten Tag, ihr lieben Geschwister und Freunde!

    Gerne möchte ich euch vom Impulstag am 07. Mai 2022 im ev. Gemeindezentrum der Thomaskirche Herten-Westerholt berichten.

    Unserer Einladung zum Impulstag sind 50 Gäste aus verschiedensten Gemeinden gefolgt. Erfreulich war, dass auch gut 1/4 Frauen anwesend waren, da Frauen doch noch einmal eine andere Perspektive auf viele Dinge haben.
    Martin Dopatka wies in seinem geistlichen Impuls auf viele verschiedene Bibelstellen (besonders auch Jesus-Worte) hin, die unseren Blick darauf richten dürfen, dass Jesus der Herr der Gemeinde ist und wir ermutigt werden, auf ihn zu vertrauen.


    Ich habe versucht, über das „gestern“, „heute“ und „morgen“ den Blick darauf zu lenken, woher wir kommen und was in der Vergangenheit auch „schief“ gelaufen ist; das „heute“ darf uns Mut machen, an das „morgen“ zu denken.
    In Gruppenarbeiten wurde einerseits benannt, wofür wir in unserem Gemeinschaftskreis dankbar sein dürfen; andererseits wurden viele unterschiedliche Impulse genannt, wo Veränderungen gut wären.
    Michael Czylwik hat den Blick noch einmal auf das Gebet gelenkt und wichtige Fragen zu unserer Bezeichnung „Ev.-Luth. GEBETS-Gemeinschaft“ gestellt.


    Die Anwesenden fühlten sich durch den Tag ermutigt. Sie hatten das Gefühl: „Wir sind nicht alleine, sondern gehören als „Mitarbeitende“ alle zusammen.“ Der Wunsch, dass so ein Austausch öfters stattfinden sollte, wurde mehrfach geäußert.

    Besonders schön, war es, dass die „Band“ aus Herne-Börnig uns an diesem Tag so überaus einfühlsam und musikalisch auf sehr schöne Art und Weise begleitet hat.
    Viele von uns sind ermutigt und mit Impulsen beschenkt nach Hause gefahren.

    Danke an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, die das Treffen so ermöglicht haben! Gott segne und begegne uns als Einzelnen und auch in unseren Gemeinden!

    Liebe Grüße!
    Euer Martin Krause

    Hier könnt Ihr ein PDF-Dokument mit einer Dokumentation der Impulse herunterladen:

  • Prediger-Rüstwoche mit Bibelarbeiten zum Buch Hiob

    Endlich konnte nach zwei Corona-Jahren wieder eine Prediger-Rüstwoche im Seminarzentrum Edersee in Asel stattfinden. In der letzten Aprilwoche kamen 12 Prediger und 5 Ehefrauen von Montag bis Freitag zu intensiven Tagen der Begegnung und zum gemeinsamen Hören auf Gottes Wort zusammen.

    Den roten Faden durch diese Tage bildeten die Bibelarbeiten von Pfr. Dr. Hartmut Schmid aus Holzgerlingen zum Buch Hiob. In diesem Buch erleben wir, wie ein tiefgläubiger und rechtschaffener Mensch trotz seines Glaubens in unsägliches Leiden hineingerät. Dabei quält Hiob neben seinen körperlichen und seelischen Leiden besonders die Frage nach dem Grund für seine kaum zu ertragende Situation. Seine drei Freunde sind aus weiter Entfernung zu ihm gereist, um ihn zu beklagen und zu trösten. Obwohl sie zunächst sieben Tage mit Hiob schweigen, halten sie seine sich anschließende Klage nicht aus. Im Verlauf ihrer folgenden Gespräche versuchen sie Hiob davon zu überzeugen, dass eine besondere Schuld, die er auf sich geladen haben muss, der tiefste Grund für sein Leiden sei. Hiob soll sich als schuldig vor Gott bekennen und dann auf des Herren Hilfe hoffen.

    Hiob ist sich allerdings nach bestem Wissen keiner besonderen Schuld vor Gott bewusst. Er wehrt sich gegen die zunehmenden Vorwürfe der Freunde und klagt seinerseits Gott an, ihn ohne erkennbaren Grund zu quälen und zu plagen. Bei aller Verzweiflung, in der Hiob nur noch zu sterben wünscht, scheint in seinen Worten an manchen Stellen dennoch eine gewisse Hoffnung auf einen Erlöser hindurch, der ihn wieder mit Gott versöhnen und vereinen wird.

    Nachdem die langen Gespräche mit den Freunden über viele Kapitel ergebnislos enden und zum Unmut aller Beteiligten führen, erhebt plötzlich eine vierte Person ihre Stimme und versucht in den Fragen von Glaube, Leiden, Schuld und Anklage Hiobs Klarheit zu schaffen. Anders als bei den drei Freunden gibt es bei diesen Reden des Elihu keine Entgegnungen Hiobs mehr. An ihrem Ende ergreift schließlich Gott selbst das Wort und spricht Hiob ganz persönlich an. Er bezichtigt ihn keines Fehlverhaltens in der Vergangenheit, weist aber seine schweren Anklagen im Blick auf die Ungerechtigkeit Gottes souverän zurück. Hiob beugt sich schließlich vor Gott und bekennt sich in seiner Vermessenheit schuldig: „Ich hatte Dich nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge Dich gesehen“ (42,5).

    Während Hiob von Gott gerechtfertigt und schließlich von seinem Leiden erlöst und wieder reich gesegnet wird, werden die drei Freunde Hiobs von Gott für ihr ungerechtfertigtes Reden zurecht gewiesen. Sie sollen Gott Opfer darbringen und Hiob, den treuen Knecht Gottes, um Fürbitte für sich selbst bitten. In 42,10 heißt es: „Und der HERR wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde Fürbitte tat.“

    Pfr. Dr. Hartmut Schmid ist Dozent für Altes Testament an der Internationalen Hochschule Bad Liebenzell und Vorsitzender des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes (LGV). In seinen Bibelarbeiten kam zum Ausdruck, dass er sich persönlich und wissenschaftlich über viele Jahre mit dem Buch Hiob intensiv befasst hat. Er öffnete den Teilnehmenden das Buch Hiob als Lehrbuch der Seelsorge, in dem auch heutigen Christen gezeigt wird, wie man leidenden und angefochtetenen Menschen auf Augenhöhe begegnen und sie begleiten kann. Eine solche Begleitung eines Leidenden kann ein langer Weg sein. Im Sinne der Seelsorge kann es nur darum gehen, dem Leidenden beizustehen und mitzuhelfen, dass er selber Schritte geht, die ihn langsam wieder aus der Tiefe herausführen und zu neuem Vertrauen zu Gott führen können.

    Neben den Bibelarbeiten verbachten wir die Tage in der Gemeinschaft untereinander. Besonders ermutigend war, in Daniel und Michelle Schock aus Bad Schwartau ein junges Ehepaar dabei zu haben. Daniel Schock stammt aus der lutherischen Brüdergemeinde und nimmt bereits vereinzelt Predigtdienste in der Gemeinde Lübeck wahr. An den Abenden tauschten wir uns über unterschiedliche Themen aus. Hartmut Schmid berichtete aus dem Liebenzeller Gemeinschaftsverband und uns bewegten auch Fragen der Zukunft unserer Gemeinschaftskreise. Wir konnten das gute Wetter während der Tage am Edersee genießen und fuhren nach dem abschließenden Abendmahlsgottesdienst beschenkt und erfüllt wieder nach Hause.

  • Impulstag zur Zukunfts-Perspektive

    Herzliche Einladung zum Impulstag zur Zukunfts-Perspektive am 07.05.2022 von 10:00 bis 15:30 Uhr!
    Bitte anmelden unter:

  • Die aktuelle weltpolitische Lage

    Ihr lieben Geschwister und Freunde!

    Ganz herzlich grüßen wir euch unmittelbar vor der Passionszeit.

    Wir hätten euch so viel zu sagen, angesichts dieser besonderen weltpolitischen Situation.

    Wir sind als Christen eingeladen, denjenigen anzusprechen, anzurufen, anzuflehen, der a l l m ä c h t i g ist!
    Gott der Ewige, der Allmächtige, der Schöpfer des Himmels und der Erde schaut nicht weg; auch wenn es uns manchmal so vorkommt. Jesus Christus, der gekreuzigte und auferstandene Sohn Gottes, an den wir auch gemeinsam glauben, schaut nicht weg! Der Heilige Geist möchte uns gerade in dieser ganz besonderen Situation ermutigen, unsere Hoffnung und Hilfe vom HErrn aller HErren zu erwarten.

    Lasst uns Gott – gerade auch in dieser hoffnungslos scheinenden Situation anbeten und alles von ihm erwarten.

    Es ist ein Rätsel, warum Paulus und Silas im Gefängnis – tief unten im dunkelsten Loch – laute Loblieder singen konnten. Doch – ihr lieben Freunde, darin legt das Geheimnis unseres Glaubens, unserer Hoffnung, unseres Vertrauens. DER HERR DER HERREN, ER IST UND BLEIBT DEN MENSCHEN NAHE! Gott bleibt uns nahe, den Menschen in der Ukraine und auch den Menschen in Russland. Er verbinde die Herzen aller Gläubigen weltweit, so dass es die anderen mitkriegen – so wie die Mitgefangenen und der Kerkermeister es mitbekamen. Der Glaube und das Vertrauen der beiden eingekerkerten Männer ließ sie in einer ausweglos erscheinenden Situation loben.

    Es ist noch der gleiche Gott! Bitte betet miteinander den Psalm 145 (JUF 839). Wir beten ihn mit euch mit. Der HErr segne und behüte euch, unsere Schwestern und Brüder weltweit, besonders jetzt auch in der Ukraine und alle anderen, die es hören und sehen, dass wir an die Allmacht des Ewigen glauben! Seid ganz lieb gegrüßt!

    Im HErrn verbunden! In Jesus verbunden! Im Heiligen Geist geeint!

    Euer Martin Krause
    – im Namen des Bruderrates

  • Vorabinformation – Bläserfreizeit in Asel

    Liebe Freunde/Freundinnen und Fans der Blechblasmusik!

    Wie sagt man so schön? „Ein neues Jahr, ein neues Glück!“

    Es würde uns sehr glücklich machen, wenn wir nach längerer Zwangspause endlich mal wieder Asel-Luft bei schöner Musik, guter Gemeinschaft, biblischen Impulsen und erholsamen Spaziergängen schnuppern könnten!

    Deshalb haben wir die Räumlichkeiten in Asel vom 01.10.2022 bis 08.10.2022 für eine Bläserfreizeit reserviert.

    Wir hoffen sehr, dass wir uns dann mit vielen dort – bei guter Gesundheit – treffen können.

    Andre Stoll und Uwe Winter werden die Bläserfreizeit musikalisch leiten.

    Bitte reserviert diese Zeit in euren Terminkalendern. Weitere Informationen folgen selbstverständlich.

    Kommuniziert diesen Termin gerne mit Freunden, Bekannten, oder anderen Musikern, von denen ihr euch vorstellen könntet, dass auch diese Personen Freude an vielfältiger Blechblasmusik und einer frohen Gemeinschaft haben.

    Wir wünschen euch zunächst eine gute, bewahrte Zeit unter Gottes Schutz!

    Liebe Grüße!

    Euer Freizeitteam

    Dietmar Gayk, Martin Krause, Klaus-Peter Tyburski und Uwe Winter