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  • Einladung zum Frauenfrühstück

    Wann? 12.11.2022 um 10.00 Uhr
    Wo?  Gemeindezentrum an der Johanneskirche, Dietrich-Bonhoeffer-Platz 1,
    45739 Oer-Erkenschwick

    Das zentrale Frauenfrühstück der Evangelisch-Lutherischen Gebetsgemeinschaft wird wieder im Evangelischen Gemeindezentrum in Oer-Erkenschwick stattfinden. Als Referentin ist Katja Bernhardt, eine Moderatorin, Autorin und Trainerin aus Malsfeld, eingeladen. Ihr Vortrag an diesem Vormittag hat das Thema: „JETZT ERST RECHT – Ermutigung in stürmischen Zeiten!“ 

    Mehr Informationen seht ihr auf der Seite:„Angebote für Frauen“.

  • Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser schönen Sommerzeit!

    Guten Tag, ihr lieben Freunde!

    „Jetzt ist Sommer! Egal, ob man schwitzt oder friert; Sommer ist, was in deinem Kopf passiert!“ …so heißt es in einem Text. Der Sommer löst in uns ganz unterschiedliche Gefühle aus. Der eine genießt die warmen Tage und lauen Abende auf der Terrasse… der andere hat Sorgen, dass es nicht genügend Regen gibt… der dritte ist an einem herrlichen Urlaubsort und freut sich über neue Eindrücke oder bekannte Regionen. Ein leckeres Eis, ein kühles Getränk, Sonne, Wärme, T-Shirt und Shorts… all das macht die Sommerzeit aus.

    Der Sommer ist aus christlicher Sicht die eher festlose Zeit. Das eine oder andere Gemeinde-Jahresfest wird hier und da gefeiert, doch Ostern und Pfingsten liegen lange hinter uns.

    Der warme Sommer ist für mich eine besondere Zeit. Ich genieße das lange Sitzen bis in den Abend auf unserer Terasse. Ich freue mich an den bunten Schmetterlingen, die an den Blüten des Sommerflieders reichlich Nahrung finden. Wir pflücken die eigenen reifen Tomaten ab und lassen sie uns schmecken.

    Ich summe vor mich hin… „Geh aus mein Herz und suche Freud…“ Ja – jetzt ist Sommer! Eine wunderschöne Zeit! Eine herrliche Blütenpracht und das Reifen der Früchte erfreuen unser Herz. Wie wunderbar ist Gottes Schöpfung!

    Das von Paul Gerhardt gedichtete Lied lenkt unsere Gedanken jedoch auch sehnsüchtig in Gottes Herrlichkeit. Wenn die Schöpfung hier schon so wunderbar ist, wie schön wird es dann erst in Gottes Gegenwart sein, im Himmel?

    1. „Welch hohe Lust, welch heller Schein wird wohl in Christi Garten sein! Wie muss es da wohl klingen, da so viel tausend Seraphim (Engel) mit unverdrossnem Mund und Stimm ihr Halleluja singen.“
    2. „O wär ich da! O stünd ich schon, ach süßer Gott, vor deinem Thron und trüge meine Palmen; so wollt ich nach der Engel Weis erhöhen deines Namens Preis mit tausend schönen Psalmen.“

    Nun werde ich ermutigt, an die Kraft des Segens Gottes zu glauben, den Segen zu erbitten und diesen Segen auch an andere weiter zu geben.

    1. Hilf mir und segne meinen Geist mit Segen, der vom Himmel fleußt, dass ich dir stetig blühe; gib, dass der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrüchte ziehe.
    2. Mach in mir deinem Geiste Raum, dass ich dir werd ein guter Baum, und lass mich Wurzel treiben. Verleihe, dass zu deinem Ruhm ich deines Gartens schöne Blum und Pflanze möge bleiben.

    Ich wünsche euch und euren Lieben eine wunderschöne Sommer- und Urlaubszeit, Bewahrung und den Genuss des warmen Sommers! Gott segne und behüte euch!

    Liebe Grüße! Euer Martin

  • Bericht vom Impulstag

    Guten Tag, ihr lieben Geschwister und Freunde!

    Gerne möchte ich euch vom Impulstag am 07. Mai 2022 im ev. Gemeindezentrum der Thomaskirche Herten-Westerholt berichten.

    Unserer Einladung zum Impulstag sind 50 Gäste aus verschiedensten Gemeinden gefolgt. Erfreulich war, dass auch gut 1/4 Frauen anwesend waren, da Frauen doch noch einmal eine andere Perspektive auf viele Dinge haben.
    Martin Dopatka wies in seinem geistlichen Impuls auf viele verschiedene Bibelstellen (besonders auch Jesus-Worte) hin, die unseren Blick darauf richten dürfen, dass Jesus der Herr der Gemeinde ist und wir ermutigt werden, auf ihn zu vertrauen.


    Ich habe versucht, über das „gestern“, „heute“ und „morgen“ den Blick darauf zu lenken, woher wir kommen und was in der Vergangenheit auch „schief“ gelaufen ist; das „heute“ darf uns Mut machen, an das „morgen“ zu denken.
    In Gruppenarbeiten wurde einerseits benannt, wofür wir in unserem Gemeinschaftskreis dankbar sein dürfen; andererseits wurden viele unterschiedliche Impulse genannt, wo Veränderungen gut wären.
    Michael Czylwik hat den Blick noch einmal auf das Gebet gelenkt und wichtige Fragen zu unserer Bezeichnung „Ev.-Luth. GEBETS-Gemeinschaft“ gestellt.


    Die Anwesenden fühlten sich durch den Tag ermutigt. Sie hatten das Gefühl: „Wir sind nicht alleine, sondern gehören als „Mitarbeitende“ alle zusammen.“ Der Wunsch, dass so ein Austausch öfters stattfinden sollte, wurde mehrfach geäußert.

    Besonders schön, war es, dass die „Band“ aus Herne-Börnig uns an diesem Tag so überaus einfühlsam und musikalisch auf sehr schöne Art und Weise begleitet hat.
    Viele von uns sind ermutigt und mit Impulsen beschenkt nach Hause gefahren.

    Danke an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, die das Treffen so ermöglicht haben! Gott segne und begegne uns als Einzelnen und auch in unseren Gemeinden!

    Liebe Grüße!
    Euer Martin Krause

    Hier könnt Ihr ein PDF-Dokument mit einer Dokumentation der Impulse herunterladen:

  • Prediger-Rüstwoche mit Bibelarbeiten zum Buch Hiob

    Endlich konnte nach zwei Corona-Jahren wieder eine Prediger-Rüstwoche im Seminarzentrum Edersee in Asel stattfinden. In der letzten Aprilwoche kamen 12 Prediger und 5 Ehefrauen von Montag bis Freitag zu intensiven Tagen der Begegnung und zum gemeinsamen Hören auf Gottes Wort zusammen.

    Den roten Faden durch diese Tage bildeten die Bibelarbeiten von Pfr. Dr. Hartmut Schmid aus Holzgerlingen zum Buch Hiob. In diesem Buch erleben wir, wie ein tiefgläubiger und rechtschaffener Mensch trotz seines Glaubens in unsägliches Leiden hineingerät. Dabei quält Hiob neben seinen körperlichen und seelischen Leiden besonders die Frage nach dem Grund für seine kaum zu ertragende Situation. Seine drei Freunde sind aus weiter Entfernung zu ihm gereist, um ihn zu beklagen und zu trösten. Obwohl sie zunächst sieben Tage mit Hiob schweigen, halten sie seine sich anschließende Klage nicht aus. Im Verlauf ihrer folgenden Gespräche versuchen sie Hiob davon zu überzeugen, dass eine besondere Schuld, die er auf sich geladen haben muss, der tiefste Grund für sein Leiden sei. Hiob soll sich als schuldig vor Gott bekennen und dann auf des Herren Hilfe hoffen.

    Hiob ist sich allerdings nach bestem Wissen keiner besonderen Schuld vor Gott bewusst. Er wehrt sich gegen die zunehmenden Vorwürfe der Freunde und klagt seinerseits Gott an, ihn ohne erkennbaren Grund zu quälen und zu plagen. Bei aller Verzweiflung, in der Hiob nur noch zu sterben wünscht, scheint in seinen Worten an manchen Stellen dennoch eine gewisse Hoffnung auf einen Erlöser hindurch, der ihn wieder mit Gott versöhnen und vereinen wird.

    Nachdem die langen Gespräche mit den Freunden über viele Kapitel ergebnislos enden und zum Unmut aller Beteiligten führen, erhebt plötzlich eine vierte Person ihre Stimme und versucht in den Fragen von Glaube, Leiden, Schuld und Anklage Hiobs Klarheit zu schaffen. Anders als bei den drei Freunden gibt es bei diesen Reden des Elihu keine Entgegnungen Hiobs mehr. An ihrem Ende ergreift schließlich Gott selbst das Wort und spricht Hiob ganz persönlich an. Er bezichtigt ihn keines Fehlverhaltens in der Vergangenheit, weist aber seine schweren Anklagen im Blick auf die Ungerechtigkeit Gottes souverän zurück. Hiob beugt sich schließlich vor Gott und bekennt sich in seiner Vermessenheit schuldig: „Ich hatte Dich nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge Dich gesehen“ (42,5).

    Während Hiob von Gott gerechtfertigt und schließlich von seinem Leiden erlöst und wieder reich gesegnet wird, werden die drei Freunde Hiobs von Gott für ihr ungerechtfertigtes Reden zurecht gewiesen. Sie sollen Gott Opfer darbringen und Hiob, den treuen Knecht Gottes, um Fürbitte für sich selbst bitten. In 42,10 heißt es: „Und der HERR wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde Fürbitte tat.“

    Pfr. Dr. Hartmut Schmid ist Dozent für Altes Testament an der Internationalen Hochschule Bad Liebenzell und Vorsitzender des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes (LGV). In seinen Bibelarbeiten kam zum Ausdruck, dass er sich persönlich und wissenschaftlich über viele Jahre mit dem Buch Hiob intensiv befasst hat. Er öffnete den Teilnehmenden das Buch Hiob als Lehrbuch der Seelsorge, in dem auch heutigen Christen gezeigt wird, wie man leidenden und angefochtetenen Menschen auf Augenhöhe begegnen und sie begleiten kann. Eine solche Begleitung eines Leidenden kann ein langer Weg sein. Im Sinne der Seelsorge kann es nur darum gehen, dem Leidenden beizustehen und mitzuhelfen, dass er selber Schritte geht, die ihn langsam wieder aus der Tiefe herausführen und zu neuem Vertrauen zu Gott führen können.

    Neben den Bibelarbeiten verbachten wir die Tage in der Gemeinschaft untereinander. Besonders ermutigend war, in Daniel und Michelle Schock aus Bad Schwartau ein junges Ehepaar dabei zu haben. Daniel Schock stammt aus der lutherischen Brüdergemeinde und nimmt bereits vereinzelt Predigtdienste in der Gemeinde Lübeck wahr. An den Abenden tauschten wir uns über unterschiedliche Themen aus. Hartmut Schmid berichtete aus dem Liebenzeller Gemeinschaftsverband und uns bewegten auch Fragen der Zukunft unserer Gemeinschaftskreise. Wir konnten das gute Wetter während der Tage am Edersee genießen und fuhren nach dem abschließenden Abendmahlsgottesdienst beschenkt und erfüllt wieder nach Hause.

  • Impulstag zur Zukunfts-Perspektive

    Herzliche Einladung zum Impulstag zur Zukunfts-Perspektive am 07.05.2022 von 10:00 bis 15:30 Uhr!
    Bitte anmelden unter: